SPORTPARK

Anstoß für den Sportpark Pirk

Oberpfalz-Medien - 15.04.2019

 

"Momentan ist alles im Zeitplan", bestätigt Pirks Bürgermeister Michael Bauer. Seit zwei Wochen laufen die Bauarbeiten des neuen Sportparks in Pirk. Ende 2020 sollte das Projekt abgeschlossen sein.

 

 

 

 

Der Umzug der Sportler der SpVgg Pirk wurde notwendig, nachdem ein Bauantrag für zwei Logistik- und Lagergebäude der Firma Constantia Hueck gestellt wurde. Diese Gebäude sind auf dem Gelände des ehemaligen Sportplatzes geplant. Der neue Sportpark ensteht südlich des Pirker Friedhofs, rechts der Straße nach Luhe.

 

Nach Angaben des Pirker Bürgermeisters werden hier noch bis Ende April Stromleitungen verlegt und Erdarbeiten vorgenommen. Im Laufe der nächsten vier bis acht Wochen soll das Gelände mit Humus aufgefüllt werden. Bereits am kommenden Donnerstag wird der Bauauftrag für das künftige Sportheim vergeben. Voraussichtlicher Beginn der Bauarbeiten ist Ende April.

 

Schritt für Schritt werden nun weitere Aufträge vom Gemeinderat an Firmen erteilt: unter anderem für die Gerüstarbeiten, den Innenausbau und die Sanitäranlagen. Im September diesen Jahres rechnet Bürgermeister Bauer bereits mit dem Ansäen des Rasens. Ende 2020 sollen dann die Sportler den neuen Sportpark tatsächlich nutzen können.


Pirker Sportpark wird teurer

Oberpfalz - Medien 04.02.2019

 

Die Gebäude für den geplanten Sportpark in Pirk werden um ein paar Hunderttausend Euro teurer als angenommen. Die Gebäude im Sportpark sind nach aktuellen Berechnungen teurer als angenommen. Das sogenannte Sportfunktionsgebäude mit Nebengebäude für Tennis kostet 2,59 Millionen Euro. Im Sommer 2018 sei man von noch rund 300.000 Euro weniger ausgegangen, informiert Bürgermeister Michael Bauer. Den Unterschied machten vor allem "elektrische Geschichten" aus, erklärt er: 20 000 Euro mehr fielen für eine Fußbodenheizung an, die man für derartige Gebäude aus energietechnischen Gründen standardmäßig einbaut. Auch sei eine Gas-Wärmepumpe für 40.000 Euro erforderlich, weil die Solaranlage nicht ganz ausreiche. Eine weiteres Behinderten-WCs werde errichtet, ein Hebewerk sei nötig. Außerdem habe man sich dafür entschieden, eine Legionellen-Schaltung für 20.000 Euro einzubauen. Die Außenanlagen im Sportpark kosten etwa 2,61 Millionen. In der Rechnung sind etwa 667.000 Euro für Wege, Sportfelder und ähnliches, 509.000 Euro für technische Anlagen im Außenbereich und 168.000 Euro für Pflanzen und Rasen aufgeführt. Außenanlagen und Gebäudebau kosten also derzeit auf ungefähr 5,2 Millionen Euro.


Sportpark jetzt bezahlbar

Oberpfalz-Medien 07.08.2018

 

 

Der Bebauungsplan „Sportpark Pirk“ kommt erneut zur Auslegung. Berücksichtigt sind Änderungen für das neue Sportheim, das jetzt laut Schätzung 2,65 Millionen Euro kosten soll. Dazu kommt etwa die gleiche Summe für die Außenanlagen. Damit soll das neue Sportzentrum rund 5,3 oder 5,4 Millionen Euro kosten. Aufgeteilt auf die Jahre 2018 bis 2020 ist dieser Aufwand laut Bürgermeister Michael Bauer für die Gemeinde zu schultern. Bürgermeister Michael Bauer ist erleichtert, dass es gelungen sei, die im Raum stehenden Kosten von 9,6 Millionen Euro zu senken. Noch nicht berücksichtigt in diesen Kosten sind die Geräte für den Spielplatz. Landschaftsarchitekt Gottfried Blank gab die Bedenken und Anregungen aus der Beteiligung der Träger öffentlicher Belange bekannt. Von Bürgerseite lag kein Einwand vor. Trotzdem muss der Plan wegen der Änderungen am Sportheim und wegen der Lage der Sportplätze erneut ausgelegt werden. Gewichtige Bedenken liegen nicht vor. Es handelt sich eher um Anregungen, die der Gemeinderat einstimmig akzeptiert. So wird unter anderem zugesichert, dass das südliche Regenrückhaltebecken naturnah gestaltet und in die Landschaft eingebunden wird und die Hinweise aus dem Schallschutzgutachten berücksichtigt werden. Beim Regenrückhaltebecken wird eine Umfahrungsmöglichkeit vorgesehen. Dort befindet sich auch eine Freifläche mit der Bezeichnung „Festwiese“. Keine räumlichen Änderungen ergeben sich laut Blank am Umfang der Ausgleichsflächen. Architekt Stefan Kunnert stellte den Entwurf für das neue Sportheim vor. Das Gebäude soll in Holzbauweise entstehen, aufgesetzt auf Stahlbeton im Untergeschoss. Grundidee sei, über den Zugang vom Parkplatz her quer durch das Gebäude am Kassenhäuschen vorbei zu einem fünf Meter breiten Balkon gehen zu können. Von dort aus bietet sich ein attraktiver Blick auf Fußball- und Tennisplätze. Das Gebäude ist aufgrund der Hanglage zweigeschossig konzipiert. Im Untergeschoss aus Stahlbeton wird die wettbewerbsfähige Kegelbahn mit eigenem Kegelstüberl und Speiseaufzug in die darüber liegende Küche eingebaut. Außerdem befinden sich im Untergeschoss Funktionsräume für unterschiedliche Sportarten. Darauf wird der von weitem her sichtbare Teil des Sportheims in Holzbauweise aufgesetzt. Das Sportheim selbst wird laut Kunnert 100 Sitzplätze im Innenraum und 50 im Außenbereich haben - alles barrierefrei. Laut Bauer ist am 27. August eine Besprechung des Bauausschusses mit den beteiligten Vereinen zur Detailabsprache vorgesehen. Im September/Oktober soll der Bauantrag eingereicht worden. „2019 will ich die Maschinen rollen sehen“, betonte der Bürgermeister. Zum Bau des Kinderspielplatzes auf dem Sportplatzareal berichtete er, dass aus einem bestimmten Siedlungsgebiet der Wunsch danach bestehe. Ziel der Gemeinde sei es, keinen herkömmlichen Kinderspielplatz zu errichten, sondern etwas Besonderes. Dazu stellte Landschaftsarchitekt Blank verschiedene Varianten vor. Darüber hätten die Elternbeiräte von Kindergarten und Schule bereits gesprochen. Gut kämen eine Seilbahn, ein Motorikparcours, ein Spieldorf für Kleinkinder und eine Wellenbank an. Eine Entscheidung steht aber noch aus.


Schock für die SpVgg Pirk

Oberpfalz-Medien 23.02.2018

 

 

Trotz frostiger Temperaturen wachsen die Mauern für die beiden Constantia Hueck-Lagerhallen auf dem ehemaligen Sportplatz in den Himmel. Die SpVgg Pirk dagegen ist geschockt.

 

Constantia Hueck hat das Sportgelände an der Pappelallee im vergangenen Jahr von der Gemeinde erworben. Die Firma Aumer errichtet darauf zwei Lagerhallen, die der Folienhersteller anmietet: Die große wird 121 mal 61 mal 15 Meter (7400 Quadratmeter) und die kleinere 95 mal 45 mal 11 Meter (4200 Quadratmeter). Fertigstellungstermin ist der 1. Dezember 2018.

 

Die SpVgg Pirk mit ihren 460 Mitgliedern in den Sparten Fußball, Tennis und Turnen dagegen sieht mit großen Erwartungen ihrem neuen Sportpark entgegen. Er soll in Richtung Pischeldorf, kurz nach dem Friedhof, entstehen.

 

Doch in dieser Woche wurde den Verantwortlichen die Freude gehörig verhagelt, als sie die Kosten für das Großprojekt erfuhren. "Es sind knapp neun Millionen Euro", bestätigt zweiter Vorsitzender Karlheinz Ströbert. "Wir sind alle geschockt", gesteht der für den Neubau Verantwortliche. Allein das Gebäude mit Sportheim und Kabinentrakt ist mit 5,6 Millionen Euro veranschlagt, die Außenanlagen mit zwei Fußballfeldern und drei Tennisplätzen mit 2,6 Millionen Euro.

 

"Das können wir uns nicht leisten", gibt Ströbert zu. Jetzt müsse ganz brutal abgespeckt werden. Nach einem Gespräch am Donnerstag mit der Juretzka Architekten GmbH sieht er schon Möglichkeiten, die Kosten zu drücken. Er nennt zum Beispiel den Kraft- und den Gymnastikraum.

 

Nicht rütteln will die SpVgg dagegen am Kleinspielfeld für Kinder und an der Kegelanlage mit vier Bahnen. Schließlich seien die Weichen für eine Fusion mit dem Sportkegelklub Pirk gestellt. Das gelte natürlich nur, wenn die Kegelbahn gebaut werde. Ebenso soll nicht auf die beiden Stockbahnen - ein relativer kleiner Posten - verzichtet werden.

 

In der Pflicht sieht die SpVgg natürlich die Gemeinde. Wie weit das Engagement von Bürgermeister Michael Bauer und dem Gemeinderat geht, wollte der Funktionär nicht sagen. Nur so viel: Die Dinge, die die SpVgg bereits auf dem alten Gelände hatte, müsse die Kommune "eins zu eins umsetzen". Der Rathauschef war am Freitag nicht zu erreichen.

Sportliche Planungen

Oberpfalz-Medien

   02.08.2017

 

 

Für den Umzug der SpVgg in den künftigen Sportpark Pirk hat der Gemeinderat den ersten formellen Schritt gemacht. Landschaftsarchitekt Gottfried Blank präsentiert dem Gremium auch gleich die Pläne.

 

Der Gemeinderat genehmigte den Bebauungsplan "Sportpark Pirk" zur ersten öffentlichen Auslegung. Notwendig wird die Verlegung des Sportplatzes durch den Bauantrag von Ernst Aumer aus Brennberg zur Errichtung von zwei Logistik- und Lagergebäuden für Constantia Hueck auf dem Areal, auf dem jetzt die Fußballer noch kicken.

 

105 Meter für Fußballplatz

 

In Gesprächen mit der SpVgg und dem Sportkegelclub wurden die Rahmenbedingungen abgesteckt. Eine Alternative zu dem Gebiet südlich des Friedhofs, rechts der Straße nach Luhe gibt es für den Sportplatz nicht, meinte Blank. Sein Entwurf sieht die Tennisplätze, eine Laufbahn, einen Spielplatz, den A-Platz mit einer Länge von 105 Metern und einer Breite von 68 Metern sowie ein Kleinspielfeld mit 40 Mal 20 Metern und ein Rasenspielfeld von 90 Mal 60 Metern vor. Dazu kommt dann noch das Sportheim, für dessen Größe man flexibel ist. Außerdem sollen Parkplätze, Wege und weitere Sportstätten hier Platz finden. Ein Lärmschutzgutachten liegt bereits vor.

 

"Wenn man das eine oder andere nicht baut, so ist das kein Problem." Es handle sich noch um keine Festlegung im Einzelnen, sagte Bürgermeister Michael Bauer. Alexander Radlbeck fragte an, ob man schon etwas über die Finanzierung sagen könne. Darauf antwortete der Bürgermeister, dass es Gespräche zwecks Förderung mit dem Bayerischen Landessportverband und auch der Regierung gegeben habe. Schließlich werde das Rasenspielfeld auch für schulische Zwecke genutzt. "Ich denke, wir haben bis Ende September Zahlen", sagte Bauer.

 

Zwei Hallen für Constantia

 

Ernst Aumer aus Brennberg hatte bereits jetzt Bauantrag auf Errichtung von zwei Logistik und Lagergebäuden auf der Spvgg-Sportanlage gestellt, obwohl der Bebauungsplan "Industriegebiet" noch nicht beschlossen ist. Die beiden Hallen mit Flächen von 124 Mal 60 Metern und 93 Mal 45 Metern bedeuten 11 600 Quadratmeter überbaute Fläche. Radlbeck wollte wissen, wie es um die Pappeln in der Allee bestellt ist. "Mit Ausnahme von fünf bleiben alle stehen", entgegnete der Bürgermeister. Für das Baugesuch gab es das gemeindliche Einvernehmen.


Sportplatz: Nur Gewinner

Oberpfalz-Medien 10.02.2017

 

Damit die Firma Constantia Hueck erweitern kann, muss eventuell der Sportplatz der Spielvereinigung umziehen. Ein möglicher neuer Standort liegt südlich des Friedhofs. Bei der Bewertung dieses Plans herrscht Einigkeit im Verein.

Von den Plänen des Unternehmens erfuhr das Vorstandsteam der SpVgg am Dienstag, berichtet Vorsitzender Josef Schiesl. Der komplette Sportplatz "soll eins-zu-eins verlegt werden", habe Bürgermeister Michael Bauer laut Schiesl den Sportlern bei dieser Versammlung angekündigt. "Wenn man etwas Neues bekommt, gibt es keine Nachteile", so der Vorsitzende. Er hoffe, dass der Vorstand in die Planungen der Gemeinde für ein mögliches neues Sportareal an der Kirchenstraße mit einbezogen wird. Ob die Chefs von Constantia Hueck in Wien dem Kauf des aktuellen Sportgeländes schon zugestimmt haben, weiß Schiesl noch nicht.

 

"Ich erachte das als Win-Win-Situation", sagt Dorle Praller, die die Tennisabteilung des Vereins leitet. "Das ist eine Chance für Pirk, etwas Neues zu schaffen." Die vier Tennisplätze liegen unmittelbar neben der Kläranlage, das sei nicht der ansehnlichste Ort, findet sie. "Vier Plätze werden wir uns wahrscheinlich nicht mehr wünschen können. Wir würden uns mit drei anfreunden", erklärt Praller, die für die Freien Wähler im Gemeinderat sitzt. Die Nähe zur Schule und zum Kindergarten könnte der Verein für Aktionen nutzen. Vor Jahren haben die Tennisspieler eine Holzhütte gebaut, die sie im Falle einer Verlegung unbedingt mitnehmen

 

"Ich halte diese Lösung für eine Lösung für die Zukunft", urteilt Georg Stahl. Der ehemalige Bürgermeister und Landtagsabgeordnete findet es gut, dass die Firma für Folien in Pirkmühle erweitert. Das Gebiet, das das Unternehmen dafür im Auge habe, eigne sich gut als Gewerbegebiet und sei bereits erschlossen. Für den Umwelt- und Lärmschutz sieht Stahl keine Probleme. "Vielleicht ist das nicht der idealste Platz, aber er passt." Stahl ist seit 1954 Mitglied der SpVgg und hatte unter anderem viele Jahre lang die Abteilungsleitung Fußball inne. Er spielte selbst in den Teams von der Jugend bis zu den Alten Herren.

 

Da Claudia Piehler, Rektorin der Josef-Faltenbacher-Grund- und Mittelschule, die Pläne noch nicht gesehen hat, möchte sie keine Angaben machen. Auf dem aktuellen Sportplatz der SpVgg nutzen die Schüler die 100-Meter-Bahn und beim Sportfest auch die Weitsprunggrube, sagt Piehler. Für die Grund- und Mittelschule wäre der angedachte Standort laut Schiesl gut: Die Schüler hätten nur etwa 400 Meter zur Tartanbahn, wo sie das Sprinten üben.